Gutscheine für den Babykutter

Liebe Mit-Insulaner,

Liebe Gäste,

unser Babykutter ist leider aktuell von der Schliessungs-Anordnung der Landesregierung betroffen.

Aber wir werden in wenigen Wochen wieder öffnen. Wie viele der kleinen gemütlichen charmanten Geschäfte in der Burger Innenstadt haben auch wir in dieser Zwangspause weiterlaufende Kosten wie Miete, Zahl-System-Leasing, Versicherungen etc… und eigentlich würden wir auch dann und wann gerne einmal etwas zu essen kaufen 🙂

Was können Sie tun, um Ihren Lieblingsgeschäften über die schwierigen Wochen seit Freitag, dem 13. März zu helfen?

1. Treu bleiben – Einkäufe wann möglich verschieben – und dann bei uns einkaufen

2. Jetzt online Gutscheine kaufen.

  • Die kann man gut verschenken
  • Die kann man gut selbst verwenden
  • Die sind ohne „Mindesthaltbarkeitsdatum“ und können daher auch später verwendet werden
  • Sie müssen nicht in „einem Einkauf komplett aufgebraucht werden“ sondern können für mehrere Zahlungsvorgänge verwendet werden

Wir haben uns überlegt, dass wir es Ihnen einfach machen wollen. Daher gibt es die Gutscheine unter diesem Link:

GUTSCHEINE FÜR DEN BABYKUTTER

Sie können einfach den Betrag wählen, und bezahlen.

Die Bestätigungsmail heben Sie bitte gut auf. Sobald der Laden wieder offen ist, kommen Sie einfach vorbei, und holen den für Sie vorbereiteten Gutschein persönlich ab.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich in den letzten Tagen privat bei mir gemeldet haben, die gefragt haben, ob Hilfe benötigt wird, die sich um mein Vogelhäuschen und meinen Hinterhofgarten kümmern, und die nach meiner Post für mich schauen.

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Wir sehen uns bald wieder!

Denn das, was wir gerade erleben, geht vorbei! Und Fehmarn und sein Einzelhandel werden danach Blütezeiten erleben, die uns den Saison-Auftakt 2020 vergessen lassen!

Bleiben Sie alle gesund!

Ihr Eckhard Kretschmer

Der Letzte schliesst die Türe ab

Liebe Kunden/Freunde,

Gestern hat die Bundesregierung entschieden, und die Länder werden das sicher in den nächsten Stunden umsetzen, dass viele Kategorien von Geschäften bis nach Ostern geschlossen bleiben müssen. (Quelle: SPIEGEL)

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Zu diesen Geschäften gehört – jetzt ist es soweit – auch mein Babykutter.

Heute war also der letzte Tag „Normalbetrieb“ im Laden, wenn man noch von „Normalbetrieb“ sprechen kann, wenn Menschen 2 Meter Abstand halten, und Geld/Wechselgeld in einer langen Schale hin- und hergereicht werden, und dann berührungsfrei in die Kasse gekippt wird z.B.

Ich wünsche allen schon heute und noch aus dem Babykutter frohe Ostern.

Im besten Falle sehen wir uns wieder am Montag, den 20.04.2020. Falls diese Verfügungen nicht noch verlängert oder verschärft werden…

Bleiben Sie bitte alle vernünftig und halten Sie die Quarantäne-Vorschriften ein!

Selbst wenn es Ihnen gut geht und Ihr Immunsystem Ihnen Optimismus suggieriert!

Im Supermarkt hinter Ihnen könnte ich stehen, mit meinem Asthmaspray am Gürtel!

Bitte bleiben Sie alle gesund und schützen Sie sich und die Menschen in Ihrer Umgebung!

Alles Gute

Eckhard Kretschmer

Grüsse aus dem Babykutter Fehmarn

Hallo,

Zunächst die wichtige Nachricht, für alle, die nur auf dieser Seite gelandet sind, weil sie wissen wollten, ob der Laden geöffnet hat:

Er hat,
– solange es keine Allgemeinverfügung/Sofortverfügung gibt
– solange es mir, als Pendler, möglich ist, morgens über die Brücke zu kommen
– solange ich gesund und infektionsverdachtsfrei bin

Allerdings werde ich die „Winter-Öffnungszeiten“ beibehalten, d.h.
Mo-Sa jeweils von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Sonntags entgegen der Bäderregelung geschlossen

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Ich bin übrigens Eckhard.

Ich habe Ende 2016 auf der wunderschönen Insel Fehmarn mein Geschäft, den Babykutter Fehmarn eröffnet. Zusätzlich spiele ich noch die Orgeln in der Hälfte der evangelischen Kirchen hier, und habe eine kleine Zusatzbeschäftigung im PR-Bereich.

Ich möchte an dieser Stelle ein paar persönlichere Worte verlieren. Das mag ungewöhnlich sein. Aber wir leben in ungewöhnlichen Zeiten.

In den letzten Wochen haben sich alle, die auf dieser Insel davon leben, dass wir alle zusammen Gastgeber sind für unglaublich viele, unglaublich treue und langjährige Gäste, auf den Saison-Beginn gefreut. Es wurde renoviert, gewerkelt, verschönert, beschildert, geputzt, gegärtnert, beschafft, geplant, weil alle hier sich darauf gefreut haben, dass es „los geht“.

Die meisten von uns müssen in 7 Monaten, also so ungefähr von Mitte März bis Mitte Oktober – jeweils das Geld verdienen, von denen sie dann 12 Monate leben können, Rücklagen bilden können, Instandhaltungen an ihren jeweiligen Ferienwohnungen, Geschäften, Bars, Booten, Strandkörben etc… bezahlen können und vieles mehr.

Die eine oder andere Kasse hatte es wirklich nötig, jetzt endlich in der Vorsaison und über Ostern aufgefüllt zu werden. Für mich persönlich wäre diese Saison die gewesen, die mich aus dem Gröbsten heraus gebracht hätte. Ich hätte es „geschafft“, ich wäre „angekommen“.

Und es haben sich eben auch unglaublich viele, unglaublich treue und langjährige Gäste, auf den Saison-Beginn gefreut. Manche Menschen haben hier einen Dauercampingplatz. Manche kehren immer auf den selben Ferienhof zurück, teilweise seit Jahrzehnten. Manche machen mehrmals im Jahr Urlaub und es ist nicht schlimm, wenn jetzt halt mal einer „ausfällt“. Andere wiederum können sich eigentlich keinen Urlaub leisten, und haben sich genau für die Vorsaison und genau für einen kurzen Zeitraum entschieden, für den sie lange gespart haben, und auf den sie sich sehr gefreut haben.

Seit einigen Tagen beobachte ich, vor allen im Internet, wie manche derjenigen, die hier an der Ostsee leben, regelrecht alle „mobben“, die von weither gekommen sind, ihren Urlaub hier anzutreten. Und auf der anderen Seite kommt dann auch zurück: „Fehmarn sieht mich nie wieder – ihr vergesst, dass ihr nur von uns lebt – sowas unfreundliches – Meine schlechte Bewertung ist Euch sicher…“ Etc…

Das sind nicht viele, die so schreiben. Und natürlich ist es so, dass wir vermuten, dass auf Fehmarn noch niemand sich infiziert hatte, bis die Touristen kamen. Wir wissen bis jetzt auch von keiner nachgewiesenen Infektion auf der Insel. Auf dem nahen Festland stellt sich die Situation anders dar…

Ich glaube, viele haben noch nicht verstanden, dass wir gerade eigentlich einen Tsunami in Zeitlupe erleben:

1. Das Erdbeben irgendwo weit draussen

Seismologen haben „irgendwo da draußen“ etwas gemessen und sagen voraus, dass in einer bestimmten Zeitspanne eine unaufhaltsame Welle über uns hinwegrollen wird. Nicht „möglicherweise“ oder „irgendwann“ sondern mit ziemlicher Präzision.

2. Die Warner werden gesehen, aber überhört bzw. verniedlicht

Diejenigen, die auf den höheren Balkons stehen, oder auf Hügeln, die sehen, dass am Horizont etwas auf uns zu rollt, und versuchen, durch Winken, Rufen, Warnen diejenigen zu Vorsichtsmaßnahmen zu animieren, die noch am Strand mit Cocktails und BBQ feiern. Diese Leute reagieren aber meist mit sorglosem „Winken“ und sagen sich, dass es sicher nicht so schlimm werden wird, oder nicht hier ein Problem wird, oder dass sie sich jung, stark genug und schwimmfähig genug fühlen, im Falle des Falles dann immer noch in Sicherheit schwimmen zu können.

Da sind wir aktuell. Und dann wird 3. kommen:

3. Die Welle ist da

Die Welle ist da. Und wenn wir alle auf die Seismologen, oder spätestens die Rufer von den höher gelegenen Balkons gehört haben, dann werden mehr von uns überleben, mehr von uns werden gesund bleiben, und auch ansonsten werden weniger Schäden zu verzeichnen sein, wenn wir die Zeit bis zum Eintreffen der Welle intensiv und zielgerichtet dafür nutzen, uns darauf vorzubereiten, andere zu warnen, und dies mit einer normalerweise für einen chilligen Ferienort unüblichen Disziplin.

Und das ist unsere Chance. Jeder sollte das Verstehen. Wir haben hier Chancen, Schäden an Leben, Gesundheit usw. geringer zu halten, als wenn wir so sorglos weitermachen wie in den letzten Wochen, oder in der Vorsaison der vergangenen Jahre…

Es ist grundsätzlich, meiner Meinung nach, falsch, wenn sich jetzt Leute gegenseitig angehen, weil sie die Prioritäten und Notwendigkeiten der angeordneten, und auch der empfohlenen Maßnahmen verschieden sehen.

Manche mögen denken, dass ja alles hier ist wie immer. Die Vögel singen, der Strandsand wird jeden Tag weicher und durch die Sonne wärmer. Die Insel „wacht auf“ wie in jedem Frühjahr.

Manche mögen denken, dass das alles weniger schlimm ist als eine Grippe.

Manche mögen denken, dass die Insel um das alles herumkäme, wenn die „Fremden“ nur wegblieben, was nicht funktioniert. Denn der Austausch mit der Welt findet ja täglich statt. Einheimische pendeln zur Arbeit in andere Küstenorte, ja sogar nach Lübeck, Hamburg oder Kiel. Pendler wie ich kommen jeden Tag auf die Insel, um für Touristen und Einheimische eine Dienstleistung zu erbringen, und aber auch seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Es ist ok, wenn verschiedene Leute verschiedene Meinungen haben.

Es ist ok, wenn verschiedene Leute verschiedene Meinungen haben. Aber es gibt genug Informationen aus seriösen Quellen, die alle anzeigen, dass die Maßnahmen, die eingeführt wurden und werden, Sinn machen.

  • 14.000 Menschen haben ihren Wohnsitz auf Fehmarn
  • 10.000 Menschen könnten (70% ca. angenommen) den Virus bekommen
  • 2.500 Menschen könnten einen schweren Krankheitsverlauf erfahren (25 % der Infizierten)
  • Dem steht eine KLEINE zweistellige Zahl von Betten in der Inselklinik zur Verfügung. Intensivmedizinische Betreuung für 2.500 Menschen würde auch eine Herausforderung, wenn die Insel hermetisch abgeriegelt wäre seit Januar.

Der Tourismus sorgt dafür, dass in Saison-Wochen auf jeden Einheimischen bis zu 10 Gäste kommen. Damit könnten wir hier also, weil diese auch dicht an dicht ihrem Sport, ihrer Freizeit, ihrer Campingaktivität usw… nachgehen

  • 100.000 Infizierte haben,
  • von denen 25.000 einen schweren Krankheitsverlauf haben könnten,
  • aber die Zahl der Krankenhausbetten wird sich nicht verhundertfachen lassen, und, wie gesagt, auch dann würde sie nicht ausreichen.

Wir sollten also jetzt freundlich miteinander umgehen.

Wir sollten Solidarität üben, da wir alle in einem Boot sitzen.

  • Die Touristen, die Campingplatz, Hotel, Ferienwohnung etc… schon gebucht und bezahlt haben,
  • die Einheimischen, die um ihre Existenz fürchten, wenn sie alle schon vorkassierten Mieten wieder ganz oder teilweise zurückzahlen müssten,
  • die Pendler, und auch vor allem alle diejenigen, die „den Laden am Laufen halten“.
  • Die Polizisten, Feuerwehrleute, Pflegermitarbeiter, Verwaltungsmitarbeiter, Müllabfuhr,
  • und natürlich auch Einzelhändler, die weiterhin für eine einigermaßen reibungslose Versorgung aller sorgen.

So etwas hat es noch nicht gegeben

Ich denke, wir sollten alle einen Schritt zurücktreten, und verstehen: So etwas hat es noch nicht gegeben. Alle schnellen Antworten, die man mal so eben auf Facebook kommentiert, sollten zumindest fair sein, denn auch der „Gegenüber“ sitzt im selben Boot, bzw. ist von der selben Welle gefährdet wie man selbst.

Und wir sollten vor allem freiwillig und ohne Zwang alle Verhaltensregeln, Empfehlungen und Anordnungen befolgen.

Denn wir haben es noch in der Hand, die Welle, die uns alle überrollen wird, besser – oder schlechter zu überstehen. Es kommt darauf an, ob wir jetzt besonnen und solidarisch alle Vorkehrungen, die vom Robert-Koch-Institut, von den Regierungen, den Bürgermeistern, den Verwaltungen auf den Weg gebracht werden, mittragen, und damit für uns alle dadurch Chancen deutlich vergrössen, oder ob wir eher nur uns selbst im Blick haben, und alles, was „geht, ohne dass uns jemand physisch daran hindert“ ausreizen…

In diesem Sinne werde ich mein Geschäft geöffnet haben,
– solange es keine Allgemeinverfügung/Sofortverfügung gibt
– solange es mir, als Pendler, möglich ist, morgens über die Brücke zu kommen
– solange ich gesund und infektionsverdachtsfrei bin

Denn auch die Bewohner hier kaufen bei mir ein. Und sie sollen die Möglichkeit haben, für ihre Kinder benötigte Kleidungsstücke etc… einkaufen zu können, ohne dafür weiter als notwendig wegfahren zu müssen.

Ich selbst werde in den nächsten Tagen unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen übrigens weiterhin lokal einkaufen, und so wenig wie möglich online bestellen.

Auch das ist Solidarität – von der ich mir wünsche, dass wir hier auf der Insel sie gegenseitig praktizieren.

Mit irgend einem Menschen hat man beim Kauf immer zu tun. Ob es nun der Paketbote beim Onlineshopping ist, oder ich beim Bezahlvorgang.

Abstand halten ist selbstverständlich. Natürlich.

Aber diese Abgrenzung muss eine räumliche Abgrenzung bleiben.
Es darf nicht zu einer zwischenmenschlichen Abgrenzung kommen.
Denn wir Menschen sollten gerade jetzt füreinander da sein.
Auf Abstand – aber empathisch. Wir sollten sehen, wo Andere durch den anstehenden Tsunami hilfsbedürftig werden, und prüfen, wie wir unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen doch eines bleiben können, was wir sind:

Wir sind Menschen!

Bleiben Sie alle menschlich!
Bleiben Sie alle gesund!

Ihr Eckhard Kretschmer

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Offen oder nicht? Klar sind wir da!

Liebe Kunden!

während manche gastronomischen Betriebe und saisonabhängige Geschäfte in die Winterpause gehen, sind wir auch im Winterhalbjahr täglich für Euch da!

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Ausnahmen sind Sonntag, Feiertage und Zeiten, zu denen der Kapitän in „seinen“ beiden Gemeinden die Orgel spielt.

Lediglich im Januar wird der Babykutter für zwei Wochen vollständig schliessen.

Also: Wenn Ihr das Schild „Offen, komm rein!“ seht, dann kommt einfach rein. Auch, wenn Ihr gerade nichts einkaufen wollt, auch, wenn Ihr einfach nur Lust auf ein Schwätzchen oder einen Tee habt…

Euer Babykutter-Kapitän

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Meistens können wir spontan nach Anruf (04371 8951333) helfen. Wer ganz sicher sein möchte, sollte sich so früh wie möglich per Mail, Telefon oder über das Kontaktformular dieser Seite bei uns melden.

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